Waldmeister - das Maikraut

Standort: lichte Laubwälder - Der Waldmeister verströmt seinen zarten eigentümlichen Duft

spätestens nach dem Welken der Pflanze.


Er blüht ab Mitte April bis Anfang Mai mit seinen zarten weißen Blüten. Jetzt ist der beste Erntezeitraum.

Der Waldmeister enthält Cumarin, das leicht beschwingt in geringer Dosierung bei Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt wird. In hohen Dosen löst er genau dies aus! Also vorsichtig bei zuviel Bowle!
Die Blutgerinnung wird vom Cumarin vermindert, so dass das Blut besser fließt. (Aber im Falle von Wunden schlechter gerinnt). Er wirkt beruhigend, krampflösend, schweisstreibend, gegen Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Unruhe, vermindert die Blutgerinnung, hilft bei Venenschwäche und Menstruationsbeschwerden. Man kann ihn als Tee verabreichen.

Der Waldmeister zählt zu den „Maria Bettstrohkräutern“. Er wurde der Wöchnerin und ihrem Baby als Bettunterlage ins Bett gelegt, als die Matratzen noch aus Stroh bestanden. Mit seine beruhigenden Eigenschaften sollte er das Wohlbefinden von Mutter und Kind stärken.

Auch heute kann man ihn noch wunderbar in ein Duftkissen verarbeiten!