Impfen und eine homöopathische Prophylaxe

„Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich.“ (Aristoteles)

„Ich weiß nicht, ob ich nicht doch einen furchtbaren Fehler gemacht habe und etwas Ungeheures geschaffen habe.“ (Edward Jenner (1749-1823), Erschaffer der Impfungen)


Nach diesen beiden Zitaten nun erst einmal etwas grundsätzliches zum Thema Impfungen. Im Übrigen ein schweres Thema, kaum ein anderes Thema erhitzt so sehr die Gemüter und liefert soviel Diskussionsstoff. Ich stelle hier nicht meine Meinung oder Ansicht zum Thema Impfung dar, gebe keine Empfehlung. Ich versuche möglichst neutral das Thema aufzugreifen, damit sie Möglichkeiten haben, sich selbst ein Bild zu machen und vor allem sich und ihrem Kind eine homöopathische „Prophylaxe“ zu geben.
Vereinfacht erklärt basiert die Grundidee der Impfungen auf der Überlegung, das Körpersystem mit einem ganz geringen Anteil abgeschwächter Krankheitserreger per Impfung zu konfrontieren, um den Organismus für den Ernstfall zu trainieren. Unser Immunsystem muss ja zunächst den Erreger erkennen, um dann gezielte Abwehrmechanismen in Gang zu setzen. Wurde er bereits mit einem Erreger konfrontiert, kann er auf seine Erfahrung zurückgreifen und den Feind leichter besiegen. Eigentlich ganz einfach.
Dank der modernen Pharmaindustrie werden immer mehr Impfstoffe gegen immer mehr Krankheitserreger entwickelt. Allein innerhalb der letzen 5 Jahre sind mindestens 3 neue Impfungen für Säuglinge hinzugekommen.
Der Impfstoff enthält neben der Hauptwirkstoffe auch Adjuvantien (Wirkbeschleuniger) und Konservierungsmittel. Ein Organismus wird nun also mit Impfstoff und Nebenwirkstoffen konfrontiert und das in der Regel von gleich 5-8 (im Extremfall 12!) Erkrankungen. Das Kind sollte während der Impfung also frei von jeglicher Art Infekte sein! Also kerngesund!

Die STIKO (ständige Impfkomission) gibt Impfempfehlungen - in Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Das wiederum bedeutet, dass jeder dafür verantwortlich ist, sich über die einzelnen Impfungen und Krankheiten zu informieren und eine Entscheidung zu treffen wie vorgegangen werden soll.

Haben die Eltern sich dann für die Impfung ihres Kindes entschieden, gibt es eine Möglichkeit auf homöopathischer Ebene, dem Kind den Umgang mit der Impfung zu erleichtern.

3 Tage vor der Impfung wird Thuja C200 1x täglich 5 Globuli zusammen mit Schüßler Salz Ferrum phos. morgens 2, Calc. phos. mittags 2 und Silicea abends 2 verabreicht. Sollte es nach der Impfung zu Reaktionen an der Einstichstelle kommen, so kann man diese mit Kompressen mit Echinacea Urtinktur betupfen.
Bei allen Impfreaktionen sollten Sie sich an ihren Heilpraktiker oder Kinderarzt wenden, um eine entsprechende Behandlung und/oder Impfausleitung anzustreben.
Auf pflanzlicher und homöopathischer Ebene kann man da einiges erreichen und den Organismus in seiner Selbstheilung stärken.


Buchempfehlung:  „Impfen Pro und Contra“ (Martin Hirte)
                              „Die Impfentscheidung“ (Friedrich P. Graf)