Heuschnupfen - der Flug der Pollen

Raus ins Freie! Nach den Wintermonaten freuen sich alle möglichst schnell, lange und intensiv wieder die Natur genießen zu können. Grillparty, Picknick, Wanderungen, Mittagsschlaf auf der Terrasse... für einige von uns ein großes Vergnügen, für andere eine Katastrophe.


Und „die anderen“ nehmen immer mehr zu. Laut Statistiken neigt mittlerweile jeder vierte zu Heuschnupfen, daraus entwickelt sich oft allergisches Asthma.
Doch auf für Heuschnupfen geplagte gibt es ein paar Möglichkeiten, um das Leiden zu verbessern:

  • Beschaffen sie sich zunächst einen Pollenflugkalender oder schauen sie regelmäßig im Internet nach
  • in der für sie schwierigen Zeit, gehen sie möglichst wenig ins Freie und vermeiden sie vor allem Körperliche Anstrengung in der Natur (damit die Pollen nicht auch noch in die Bronchien gelangen)
  • halten sie die Fenster geschlossen
  • regelmäßiges Staubsaugen und feuchtes wischen die Böden hilft, die Pollen aus der Wohnung zu kriegen
  • duschen sie sich am Abend, bestenfalls inklusive Haarwaschen, um die Pollen nicht auch noch mit ins Bett zu nehmen. Wenigstens der Nachtschlaf sollte möglichst ungestört verlaufen
  • bestenfalls nicht rauchen, damit die Bronchien nicht zusätzlich belastet werden
  • Pollenfluggitter für die Fenster halten immerhin 85% der Pollen ab!
  • Zum Lüften wählen sie am besten die Zeit mit der geringsten Pollenbelastung (in der Stadt morgens zwischen 5 und 8 Uhr, am Land am Abend zwischen 20 und 24 Uhr)
  • Wenn sie Blühpflanzen in ihren Garten pflanzen wollen, wählen sie Pflanzen, die für Bienen und Hummeln sind! Die Pollen dieser Pflanzen sind sehr schwer und fliegen deshalb nicht so sehr umher, wie die Pollen anderer Pflanzen
  • auch für Autos gibt es Pollenfilter und auch hier gilt: regelmäßig saugen!
  • ihren Urlaub planen sie am besten in „pollenfreien Ländern zu pollenfreien Zeiten“; am Meer ist der Pollenflug recht früh im Jahr zu Ende, in den Bergen werden Höhen ab 1500 m empfohlen!

Was können sie noch tun:

  • Spirulina Algen helfen mit ihren mineralstoffreichen Wirkstoffen aus dem Meer unangenehme Symptome zu lindern
  • Hildegard von Bingen empfiehlt frische, ungespritze Rosenblätter 15 Minuten auf die Augen aufzulegen; das hilft tränenden Augen
  • Inhalationen mit Lavendel unterstützen das Immunsystem und stärken die Bronchien
  • Honig über einen längeren Zeitraum eingenommen wirkt allgemein antiallergisch
  • Olivenöl in die Nasenlöcher gerieben, filtert die Atemluft und erschwert Pollen das Eindringen
  • der Darm spielt bei Allergien immer eine zentrale Rolle, weil er einen Großteil des Immunsystems ausmacht.

Weiterhin sollten zusätzliche Belastungen des Immunsystems reduziert werden:

  • Belastungen im Mund wie Amalgam ausleiten und entfernen
  • Baubiologische Störfaktoren wie Schimmel, Hefepilze, Elektrosmog entfernen
  • Matratzen regelmäßig säubern, drehen und alle 3 Jahre erneuern
  • Ausleiten von Toxinen (siehe mein Beitrag "Entsäuern - Entgiften - Entschlacken")
  • regelmäßiges Basenfasten und Darmreinigen 
  • Sojaprodukte meiden
  • Säurehaltige Lebensmittel meiden , v.a. Alkohol, Zucker, Kaffee, Weißmehl
  • gute Pflanzenöle in der Ernährung verwenden (Olivenöl, Kokosöl)
  • auf Weißmehl und Kuhmilchprodukte verzichten!
  • auf Fast-Food verzichten (es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Fast-Food Konsum und Allergien)