Bachblüten - die sanften Helfer

Die Wirkung der Bachblüten beruht auf den Erfahrungen und Forschungen des englischen Arztes Dr. Eduard Bach.


Dr. Bach war Allgemeinmediziner, der in eigener Praxis, aber auch lange Zeit in einer Klinik gearbeitet hat.
Er hat sowohl klassisch schulmedizinisch in verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses gearbeitet, als auch in einer Homöopathischen Praxis. Durch intensive Patientenbeobachtungen hat er heraus gefunden, dass Patienten mit ähnlichen Krankheitssymptomen zu ähnlichen emotionalen Eigenschaften neigen und anders herum.

Das hat ihn dazu veranlasst, diese Beobachtungen weiter auszuarbeiten. Bach hat festgestellt, dass alle Menschen mit rein positiven Eigenschaften geboren werden. Dass aber verschiedene äußere Lebenseinflüsse diese rein positiven Eigenschaften ins Negative kehren können. Dr. Bach war ein sehr sensitiver Mensch. Durch Naturbeobachtungen und seine Feinfühligkeit hat er heraus gefunden, dass es 38 Blüten gibt, welche bei genau den von ihm entdeckten Eigenschaften seiner Patienten helfen können.

Die Bachblüten! Diese Blütenessenzen helfen sozusagen, dass „Beste aus den Menschen raus zu holen“! Sie sorgen dafür, dass die negativ gewordenen Eigenschaften wieder ins positive gekehrt werden können.

Als Beispiel: Jemand ist sehr sensitiv. Wenn er einen Raum betritt, kann er sofort die dortige Stimmung war nehmen. Er spürt, ob es den Menschen gut geht oder eben nicht. Kehrt sich diese Sensitivität ins Negative, hört dieser Mensch plötzlich „die Flöhe husten“. Er erwartet unter jedem Sofa einen Geist und hinter jeden Ecke einen Gangster.
Gibt man ihm nun die Bachblüte Mimulus (die gefleckte Gaucklerblume), kehren sich die negativen Eigenschaften (übermäßige Ängste) wieder ins Positive und er erlangt seine ursprüngliche Sensitivität zurück. Einst soll sogar ein ängstlicher Hund die Blüte Mimulus zur Therapie in seinen Wassernapf getropft bekommen haben.
Eine kleine Maus hat davon des Nachts getrunken. Sie bekam soviel Mut, dass sie am Morgen nicht geflohen ist, als die Hausbewohner in die Küche kamen. Wir sehen also, Bachblüten können sowohl bei Tieren als auch bei Menschen eingesetzt werden. Sogar bei Pflanzen entfalten sie ihre Wirkung.

Am besten bekannt sind wohl die „Notfalltropfen“ („Rescue Remedys"). Sie bestehen aus 5 verschiedenen Blütenessenzen (Star of Bethlehem, Rock Rose, Impatiens, Cherry Plum, Clematis) und helfen in allen Nofallsituationen (Unfälle, Prüfungssituationen, Lampenfieber, Arztbesuche, vor Operationen, Schocksituationen,...). Die Notfalltropfen sollten, wie der Name bereits aussagt, nur in Notfallsituationen gegeben werden.

Dr. Bach hat ansonsten keine weiteren Standardmischungen auf den Markt gebracht. Für ihn bestand seine Therapie (mit Ausnahme der Notfalltropfen) ausschließlich aus individuellen Mischungen oder Einzelessenzen!! (Das heißt, alle heutigen Standardmischungen beruhen nicht auf der ursprünglichen Lehre des Dr. Bach).

Sollten Sie Bedarf an einer Bachblütenberatung haben, dürfen Sie sich gerne an mich wenden. Ich arbeite schon lange mit den Bachblüten, habe aber trotzdem vor zwei Jahren noch eine 9-wöchige Ausbildung zur Bachblütenberaterin absolviert und diese mit Prüfung abgeschlossen.
Die einzelnen Bachblüten können über die Apotheke erworben werden, Bachblütenmischungen stellen einige Apotheken vor Ort her, aber auch Apotheken und spezielle Bachblütenshops im Internet.

Die Einnahme gestaltet sich in der Regel recht einfach: 4 mal täglich werden 3 Tropfen direkt in den Mund getropft oder auch 4 Tropfen täglich in ein kleines Glas Wasser gegeben und über den Tag verteilt getrunken. (Bei Tieren in den Wassernapf, bei Pflanzen ins Gießwasser). In der Regel stellt sich die Wirkung schleichend ein; nach etwa 4 Wochen sollte die Mischung überprüft und gegebenenfalls umgestellt werden.

Neben stehend findet ihr die 38 Bachblüten mit den entsprechenden Leitsätzen und Einsatzgebieten.